Meine Familie
Stephan

Der Mann an meiner Seite 😊Er ist 37 Jahre alt und arbeitet als Projektmanager. Richtig kennen und lieben gelernt haben wir uns im Mai 2010. Davor kannten wir uns nur flüchtig vom Sehen, allerdings habe ich schon vorher für ihn geschwärmt 😉. Recht schnell war uns beiden klar, dass wir zusammengehören und so habe ich bereits im August 2010, nach nur 3 Monaten, meine Wohnung gekündigt und bin fest bei ihm eingezogen.
Auch wenn wir uns beide bis aufs Blut reizen können und Streit und Diskussionen zu unserem Leben dazugehören, können wir uns doch beide nicht vorstellen, ohne den anderen zu Leben…
Was uns beide verbindet ist die Lust zu Reisen und die Leidenschaft für Australien. Daher ging auch unsere Hochzeitsreise und der erste richtige Urlaub mit den Zwillingen nach Down Under.
Lennart

Mein „Großer“, wie ich ihn gerne nenne. Er ist der ältere, größere und schwerere meiner beiden Jungs. Genau 9 Minuten älter als sein kleiner Bruder. Kurz nach der Geburt sagten meine Eltern direkt, dass ich als Junge erneut geboren wurde und auch im Vergleich, sieht Lennart auf Kinderbildern genauso aus wie ich 😊
Was allerdings weitaus schlimmer ist, ist, dass er genauso tollpatschig ist wie seine Mutter… Mein Stiefvater hat früher immer gesagt: „In der Wüste steht ein Baum – da läuft Jenny gegen!“ Und genauso ist es auch mit Lennart. Er schafft es auf gerader Strecke mehrmals über seine eigenen Füße zu fallen.
Aber er ist auch der sensible, herzensgute Lennart, auf den ich manchmal das Gefühl habe, mehr aufpassen zu müssen, als auf meine anderen Kinder. Obwohl ich alle gleich erziehe, ist er anhänglicher, verletzlicher und teilweise sogar richtig einfühlsam und das trotz seiner erst 4 Jahre. Ich hoffe, dass er diesen weichen Kern behält, aber ich bitte darum, dass dieser ihm nicht irgendwann zum Verhängnis wird…
Anton

Im Bösen von mir gerne „Der Teufel in Person“ genannt. 😉 Anton ist der jüngere Bruder, aber man hat von Anfang an das Gefühl gehabt, dass er das Sagen haben wollte. Anfangs war er das „Problemkind“, welches nicht richtig aus der Brust getrunken hat, nie schlafen wollte und oft stundenlang durchgeweint hat. Heute wird er hysterisch und bockig, wenn es nicht so läuft, wie er es möchte.
„Das zweite Kind ist das schlimmste“, haben vorher immer alle gesagt. Und obwohl es Zwillinge sind und nur ein paar Minuten dazwischen liegen, muss ich ihnen Recht geben. Ich würde ihn allerdings nicht als schlimm, sondern als Kind mit besonderen Bedürfnissen bezeichnen. Anton brauchte schon immer mehr Aufmerksamkeit, mehr Zuneigung und mehr Zeit. Mittlerweile ist er das „Mama-Kind“ und genießt jeden Tag, den er zu Hause mit mir verbringen kann.
Doch ich muss auch sagen, dass ich diese eigene Art an ihm auch unheimlich gerne mag und wahnsinnig schätze. Bereits mit seinen 4 Jahren weiß er genau, was er möchte. Auch wenn er das aktuell nicht immer bekommt, sind es vielleicht doch keine schlechten Voraussetzungen für eine sehr erfolgreiche Zukunft.
Helena Tilli

„Meine Prinzessin“. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir immer egal war, welches Geschlecht mein erstes Kind hat, aber ich wollte immer irgendwann eine Tochter bekommen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Jungs sich meistens früher von zu Hause lösen und oft nicht soo ein enges Verhältnis zu den Eltern halten. Natürlich bestätigen Ausnahmen auch hier die Regel, aber zu einer Tochter ist das Verhältnis doch noch einmal ein ganz anderes.
Für uns alle ist sie das kleine Mädchen, das sich jetzt schon behauptet und versucht durchzusetzen. Aber sie ist sich natürlich auch aller Zuneigung und Aufmerksamkeit bewusst, die sie bekommt, wenn die Jungs bei der Tagesmutter, im Bett oder am Spielen sind. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich selbst versuche alles, was ich bei den Jungs „falsch“ gemacht habe, bei ihr noch mehr zu genießen und richtig zu machen. Es gibt mehr Kuschelzeiten, noch mehr Spaziergänge, viele Spielzeiten usw. All die Zeit, die ich bei den Jungs aufteilen musste, sind nun für sie alleine reserviert. Und das ist ja nicht nur bei mir so 😉
Sie ist das einzige unserer Kinder, welches einen Zweitnamen hat. Diesen hat sie als Zeichen der Dankbarkeit an meine geliebte Oma bekommen. (Den genauen Grund dafür findet ihr in dem Blogeintrag „Warum Helena als einziges Kind einen Zweitnamen hat“).
Maximilian

Unser Nesthäckchen 🙂 Am 19.03. diesen Jahres wurde unser viertes Wunder geboren und wir alle könnten nicht stolzer und glücklicher sein. Er macht mich zur Vierfachmama und doch nimmt er jetzt schon so viel Rücksicht auf seine Geschwister. Ich hab tatsächlich oft das Gefühl, dass er nur dann meckert, wenn die anderen nicht da oder schon im Bett sind, weil es dann gerade passt 😉
Noch kann ich nicht viel über seine Persönlichkeit sagen, aber er kann sich jetzt schon gut behaupten, denn wenn er schreit, dann schreit er und wenn er Hunger hat, dann sofort.
Maximilian ist nicht zum perfekten Zeitpunkt gekommen, aber er hat unser Leben perfekt gemacht 🙂